DJI Matrice 5T - Thermaldrohne - Wärmebildkamera
DJI hat am 5. November 2026 die Matrice 5T vorgestellt. Die kompakte Enterprise-Drohne verbindet eine Wärmebildkamera mit 1280 × 1024 Pixeln, verbesserte Nachtsicht und serienmässige Umgebungserkennung mit LiDAR, Millimeterwellenradar und visuellen Sensoren. Dazu kommen IP55-Schutz und bis zu 59 Minuten Flugzeit.
Für Feuerwehr, Rettung, Energieversorger und Inspektionsteams ist vor allem das Zusammenspiel dieser Funktionen interessant: thermische Auffälligkeiten erkennen, Details aus der Distanz betrachten und auch bei wenig Licht Informationen aus der Luft gewinnen. Gleichzeitig erweitert DJI die Möglichkeiten für KI-gestützte Suche, wiederkehrende Inspektionen und die Erstellung digitaler Modelle.
Die DJI Matrice 5T ist eine professionelle Enterprise-Drohne für Notfalleinsätze, technische Inspektionen und Vermessung. Ihr Kamerasystem kombiniert Wärmebild, Weitwinkel und zwei Telekameras. Ergänzt wird es durch einen Laserentfernungsmesser sowie Sensoren zur Umgebungserkennung.
Die Plattform richtet sich damit an Teams, die während eines Einsatzes unterschiedliche Informationen benötigen: eine Übersicht über das Gebiet, ein Detailbild eines Bauteils oder eine thermische Aufnahme derselben Situation.
| Eigenschaft | DJI Matrice 5T |
|---|---|
| Native Wärmebildauflösung | 1280 × 1024 Pixel |
| UHR-Wärmebildmodus | 2560 × 2048 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde |
| Weitwinkelkamera | 1/0,98-Zoll-Sensor, Blende f/1,8 |
| Mittlere Telekamera | 50 MP, 3-fach optischer Zoom |
| Telekamera | 50 MP, 11-fach optischer Zoom, bis zu 176-facher Hybridzoom |
| Laserentfernungsmesser | Bis zu 3 km Messreichweite* |
| Maximale Flugzeit | Bis zu 59 Minuten* |
| Schutzart | IP55* |
| Betriebstemperatur | −20 bis +50 °C |
| Umgebungserkennung | LiDAR, mmWave-Radar und omnidirektionales Sichtsystem |
| Videoübertragung | O4 Enterprise, bis zu 20 km unter CE-Bedingungen* |
| KI-Unterstützung | Integrierte Erkennung von über 20 Zieltypen |
Herstellerangaben mit definierten Test- und Betriebsbedingungen. Die Maximalflugzeit wurde ohne zusätzliche Nutzlast bei ungefähr 9 m/s unter windstillen Bedingungen bis 0 % Akkustand ermittelt. Tatsächliche Leistung und Einsatzzeit können abweichen. Die IP-Schutzwirkung kann durch Verschleiss nachlassen.
Die Wärmebildkamera gehört zu den zentralen Merkmalen der neuen Matrice 5T. Ihre native Auflösung beträgt 1280 × 1024 Pixel. Gegenüber einem Sensor mit 640 × 512 Pixeln entspricht das der vierfachen Pixelanzahl.
Zusätzlich bietet DJI einen UHR-Infrarotmodus mit 2560 × 2048 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde. Für die Einordnung wichtig: Diese UHR-Ausgabe ist ein zusätzlicher Bildmodus; die native Sensorauflösung bleibt 1280 × 1024 Pixel.
Auf der Fernsteuerung lassen sich Wärme- und Sichtbild miteinander überlagern. Das hilft dabei, eine thermische Auffälligkeit dem sichtbaren Bauteil oder Objekt zuzuordnen. Eine geteilte Ansicht kann bis zu drei Bildquellen gleichzeitig darstellen.
Die Weitwinkelkamera kombiniert einen grossen 1/0,98-Zoll-Sensor mit einer Blende von f/1,8. DJI nennt eine maximale ISO-Empfindlichkeit von 1,6 Millionen und Farbaufnahmen bei 0,01 Lux unter den angegebenen Testbedingungen mit aktiviertem Nachtmodus und maximaler ISO-Einstellung.
Für Inspektionen stehen zwei zusätzliche Brennweitenbereiche zur Verfügung. Die mittlere Telekamera arbeitet mit 50 MP und 3-fachem optischem Zoom. Die Telekamera bietet ebenfalls 50 MP sowie 11-fachen optischen Zoom und bis zu 176-fachen Hybridzoom.
Die Telekamera unterstützt ausserdem monochrome Nachtsicht. Ein NIR-Hilfslicht ergänzt sie mit einer von DJI angegebenen effektiven Beleuchtungsreichweite von bis zu 100 Metern unter Testbedingungen. Der Laserentfernungsmesser erreicht unter den definierten Bedingungen bis zu 3 km Messreichweite.
Die Matrice 5T kombiniert serienmässig LiDAR, Millimeterwellenradar und ein omnidirektionales Sichtsystem. DJI beschreibt damit auch die Erkennung dünner Hindernisse wie Stromleitungen unter geeigneten Bedingungen.
Während die visuellen Sensoren Umgebungsinformationen liefern, ergänzen LiDAR und Radar die Wahrnehmung bei Dunkelheit oder eingeschränkten Sichtbedingungen. Vision Assist stellt zusätzliche Ansichten zur Orientierung bereit. Auch bei schwachem GNSS-Empfang nutzt die Plattform mehrere Sensordaten, um ihre Umgebung zu erfassen.
Für den Einsatz im Freien nennt DJI die Schutzart IP55 und einen Temperaturbereich von −20 bis +50 °C. Dabei gelten die jeweiligen Betriebsbedingungen des Herstellers. Die Erkennungsleistung hängt unter anderem von Licht, Wetter und den Eigenschaften des Hindernisses ab.
DJI gibt für die Matrice 5T eine maximale Flugzeit von 59 Minuten an. Für Suchgebiete, längere Inspektionsabschnitte oder die Erfassung mehrerer Objekte kann eine hohe Flugdauer mehr Arbeitszeit pro Start ermöglichen.
Für die Einsatzplanung zählt die tatsächlich verfügbare Zeit mit der gewählten Ausstattung und unter den Bedingungen vor Ort. Wind, Temperatur, Flugprofil und Zubehör beeinflussen die Ausdauer. Der Laborwert wurde ohne zusätzliche Nutzlast bis zu einem Akkustand von 0 % ermittelt.
Wärmebild, Nachtsicht und Zoom eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf dieselbe Einsatzstelle. Such- und Rettungsteams können thermische Beobachtungen mit sichtbaren Umgebungsdetails abgleichen. Bei Feuerwehreinsätzen unterstützt diese Kombination die Lagebeurteilung aus der Luft und die Untersuchung thermisch auffälliger Bereiche.
Bei Photovoltaikanlagen lassen sich thermisch auffällige Bereiche erfassen und für die weitere Untersuchung dokumentieren. Für grössere Flächen können die Aufnahmen mit DJI Terra zu 2D-Wärmebildkarten verarbeitet werden. Temperaturen und markierte Auffälligkeiten lassen sich dadurch räumlich einordnen.
Für Stromleitungsinspektionen beschreibt DJI zudem einen speziellen Workflow: Das oben montierte LiDAR erkennt Leiter- und Erdseile und unterstützt den seitlichen Flug entlang der Leitung. Teleaufnahmen helfen dabei, Details an Leitungen, Brücken und anderen technischen Strukturen zu betrachten.
In Verbindung mit DJI Terra nennt DJI Vermessungsgenauigkeit im Zentimeterbereich ohne Passpunkte unter definierten Aufnahmebedingungen. Die Produktseite bezieht sich dabei auf Flächenrouten in 120 Metern Höhe mit 12-MP-Aufnahmen. Das Ergebnis hängt vom konkreten Aufnahme- und Auswertungsworkflow ab.
Auch direkt vor Ort sind bildbasierte Ergebnisse möglich: Die Fernsteuerung kann lokale Punktwolken oder 2,5D-Modelle erstellen. DJI nennt für die Verarbeitung von 200 Fotos acht Minuten unter festgelegten Testbedingungen. Ein grobes 3D-Modell kann ausserdem als Grundlage dienen, um Flugrouten entlang einer Objektoberfläche zu planen.
Die integrierten KI-Modelle unterstützen die Erkennung von über 20 Zieltypen, darunter Fahrzeuge und Wasserfahrzeuge. Das offene Onboard-Computing ermöglicht ausserdem die Einbindung von Modellen von Drittanbietern.
Davon zu unterscheiden ist die cloudgestützte Suche: Wird DJI Pilot 2 mit DJI FlightHub 2 verbunden, können Ziele mithilfe von Text- oder Bild-Prompts gesucht werden. Für Patrouillen lassen sich Gebiete auf der Karte markieren und Aktionen wie Schweben, Fotoaufnahmen oder Videoaufzeichnung festlegen.
Über Plugins können Entwickler zusätzliche Funktionen direkt in DJI Pilot 2 integrieren. Für Unternehmen mit wiederkehrenden Aufgaben eröffnet das Möglichkeiten, Abläufe an den eigenen Einsatz anzupassen.
Bei der Reichweitenangabe lohnt sich ein genauer Blick. DJI bewirbt die Matrice 5T mit bis zu 40 km Videoübertragung unter IC-Bedingungen. Unter CE-Bedingungen in Europa nennt DJI maximal 20 km. Für die Einordnung im Schweizer Markt verwenden wir deshalb den CE-Wert.
Die Messung erfolgt ohne Hindernisse und ohne Funkstörungen. Sie beschreibt einen technischen Maximalwert der Verbindung. Adaptive Frequenzwechsel und mehrere Relaismodi sollen die Kommunikation in komplexen Umgebungen unterstützen. Die Verfügbarkeit einzelner Funkfunktionen hängt von den regionalen Voraussetzungen ab.
DJI nennt eine neue Fernsteuerung, ein 515-W-Schnellladesystem sowie Lautsprecher- und Scheinwerfer-Zubehör. Diese Zubehörkomponenten führt DJI als separat erhältlich auf; der konkrete Lieferumfang ist deshalb bei der jeweiligen Angebotsvariante zu prüfen.
Für professionelle Teams ist auch der Umgang mit Daten relevant. Laut DJI setzt die Weitergabe von Fotos und Videos an DJI eine ausdrückliche Zustimmung voraus. Für DJI FlightHub 2 nennt der Hersteller Zertifizierungen nach ISO 27001 und ISO 27701. DJI Care Enterprise Plus und ein offizieller erweiterter Garantieservice ergänzen das Serviceangebot; Umfang und Verfügbarkeit richten sich nach dem jeweiligen Paket und Markt.
Preise, EAN und Herstellerartikelnummern veröffentlichen wir, sobald DJI diese kommuniziert.
Du möchtest wissen, welche Ausstattung zu deiner Feuerwehr, deinem Inspektionsteam oder deinem Unternehmen passt? Wir beraten dich zur DJI Matrice 5T und klären mit dir die Anforderungen deiner geplanten Einsätze.
Die native Auflösung beträgt 1280 × 1024 Pixel. Im zusätzlichen UHR-Modus gibt die Kamera 2560 × 2048 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde aus.
DJI nennt bis zu 59 Minuten unter definierten Laborbedingungen ohne zusätzliche Nutzlast. Die tatsächliche Flugzeit hängt von Einsatzbedingungen, Flugprofil und Ausstattung ab.
Die Telekamera bietet 11-fachen optischen Zoom. Die maximale Vergrösserung von 176-fach bezeichnet DJI als Hybridzoom.
Launchpreis in CHF 8985.- inkl. MwSt. -> Hier vorbestellen: https://www.futuretrends.ch/dji-matrice-5t.html
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