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DJI Dock 4

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DJI Dock 4 – automatische Drohneneinsätze mit Akkuwechsel in 25 Sekunden

Wenn ein Alarm eingeht oder die nächste Inspektion ansteht, zählt ein einsatzbereites System. DJI Dock 4 verbindet eine automatisierte Drohnenstation mit der DJI Matrice 5TD, der DJI O4 Ground Station und DJI FlightHub 2. Als erstes Dock von DJI mit automatischem Akkuwechsel tauscht es den Flugakku in nur 25 Sekunden aus.[1] Damit ist das System auf wiederkehrende Einsätze und einen automatisierten Betrieb rund um die Uhr ausgelegt. Wärmebild, Telekameras, Laserentfernungsmessung und integrierte KI liefern dir Informationen für Einsatzführung, Standortsicherheit und Infrastrukturinspektionen. Du steuerst und überwachst die Einsätze aus der Ferne, ohne dass für jeden Start ein Pilot direkt am Dock stehen muss.

Die wichtigsten Vorteile von DJI Dock 4 auf einen Blick

  • Automatischer Akkuwechsel in 25 Sekunden: kurze Unterbrechungen zwischen den Flügen.[1]
  • Bis zu 59 Minuten Flugzeit: lange Einsatzdauer mit der Matrice 5TD unter DJI-Testbedingungen.[2]
  • Wärmebild und Teleaufnahmen: thermische Auffälligkeiten erkennen und Details aus der Distanz prüfen.
  • LiDAR, Radar und visuelle Sensoren: kombinierte Hinderniserkennung für anspruchsvolle Umgebungen.
  • KI-Erkennung von 17 Objekttypen: Echtzeitauswertung direkt an Bord.
  • Zentrale Einsatzverwaltung: Routen, Livebilder, Aufgaben und Auswertungen in DJI FlightHub 2.

Schneller wieder in der Luft – automatisch wechseln und parallel laden

Nach der Rückkehr übernimmt Dock 4 den Akkuwechsel vollautomatisch. Gleichzeitig lassen sich die Daten des vorherigen Flugs an das Dock übertragen. Für den gesamten Ablauf von der Landung über den Akkuwechsel bis zum erneuten Start nennt DJI eine minimale Einsatzunterbrechung von rund 45 Sekunden unter kontrollierten Testbedingungen.[1]

Das Dock besitzt vier Akkufächer, von denen aus mechanischen Gründen höchstens drei gleichzeitig mit Akkus belegt sein dürfen. Bis zu zwei Akkus werden parallel geladen. Eine Ladung von 15 auf 95 Prozent dauert bei 25 °C etwa 27 Minuten. Automatische Vorwärmung und eine Klimaanlage unterstützen den Betrieb bei Kälte und Hitze.

DJI Matrice 5TD – Übersicht, Detail und Wärmebild in einem Fluggerät

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Weitwinkel und Telekameras für die gezielte Inspektion

Drei RGB-Kameras mit jeweils 50 MP verbinden die Übersicht über das Einsatzgebiet mit der Detailprüfung. Die Telekamera erreicht eine äquivalente Brennweite von 252 mm. So kannst du nach der ersten Lagebeurteilung gezielt einzelne Anlagenteile oder entfernte Objekte betrachten. Die Vollfarb-Nachtsicht ergänzt das System für Einsätze bei schlechten Lichtverhältnissen.

Wärmebildkamera mit Bildfusion

Die Wärmebildkamera bietet eine native Auflösung von 1280 × 1024 Pixeln und einen UHR-Modus mit 2560 × 2048 Pixeln. Sie unterstützt die Erkennung thermischer Auffälligkeiten, etwa bei der Inspektion elektrischer Anlagen oder bei nächtlichen Suchaufgaben. RGB- und Wärmebilder lassen sich per Kanten- oder Overlay-Fusion zusammenführen, damit Strukturen und Wärmeverteilung gemeinsam sichtbar werden.

Laserentfernungsmessung und PinPoint-Koordinaten

Der integrierte Laserentfernungsmesser misst unter den angegebenen DJI-Testbedingungen Distanzen bis 3000 m. Entfernungsdaten und PinPoint-Koordinaten lassen sich in der Liveansicht einblenden. Das unterstützt die räumliche Einordnung von Beobachtungen bei Inspektionen, Rettungseinsätzen und der Beurteilung von Brandlagen.

Kombinierte Sensorik für anspruchsvolle Flugumgebungen

Die Matrice 5TD kombiniert ein rotierendes LiDAR, mmWave-Radarsensoren nach vorne, oben und unten sowie ein visuelles Sensorsystem in sechs Richtungen. Diese Sensorik unterstützt auch die Erkennung dünner Hindernisse wie Leitungen. Material, Position, Licht und Wetter beeinflussen die Erkennungsleistung; schnell bewegenden Objekten kann das System nicht aktiv ausweichen. Die Verfügbarkeit der Radarfunktionen ist zudem regionsabhängig.

Zur weiteren Sicherheitsausstattung gehören benutzerdefinierte Flugzonen, AirSense und die Erfassung unterstützter Fluggeräte. Der DJI AP1 Fallschirm ermöglicht eine automatische oder manuelle Auslösung und ist Bestandteil der hier beschriebenen Combo.

DJI O4 Ground Station und FlightHub 2 für den Fernbetrieb

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Die DJI O4 Ground Station ist für den Betrieb von Dock 4 erforderlich. Sie übernimmt die RTK- und Funkanbindung und ermöglicht eine vom Dock getrennte Positionierung. DJI empfiehlt eine Gigabit-Netzwerkanbindung mit jeweils mehr als 20 Mbit/s im Up- und Download, vorzugsweise mindestens 40 Mbit/s ohne zusätzliche Peripheriegeräte, sowie höchstens 100 ms Netzwerklatenz.

In DJI FlightHub 2 planst du Routen und Aufgaben, verfolgst Livestreams und bedienst die Drohne über das Virtual Cockpit. Die Plattform verbindet den Flugbetrieb mit KI-gestützter Erkennung, Benachrichtigungen und der Auswertung erfasster Daten. Neben der Public Cloud beschreibt DJI auch On-Premises- und All-in-One-Bereitstellungen sowie Schnittstellen für die Einbindung in andere Systeme.

KI-Erkennung vom Livebild bis zur Auswertung

Die Onboard-KI erkennt 17 Objekttypen im Livebild und unterstützt die Erkennung von Infrarot-Hotspots. In FlightHub 2 lassen sich erkannte Anomalien mit Benachrichtigungen und Aktionen wie Aufnahmen oder Tracking verbinden. Für die Nachbearbeitung beschreibt DJI den KI-gestützten Vergleich mit historischen Luftbildern oder 3D-Modellen. So kannst du Veränderungen gezielter prüfen und Ergebnisse dokumentieren.

Für welche Anwendungen eignet sich DJI Dock 4?

  • Behörden und Rettungsorganisationen: schnelle Lagebilder und Unterstützung der Koordination zwischen Luft und Boden.
  • Standortsicherheit: wiederkehrende Kontrollflüge und ereignisbezogene Überprüfung von Auffälligkeiten.
  • Infrastruktur und Energieversorgung: visuelle und thermische Inspektionen von Anlagen.
  • Landwirtschaft und Bergbau: wiederkehrende Datenerfassung und Beobachtung von Veränderungen.

Technische Daten

DJI Dock 4

EigenschaftHerstellerangabe
Kompatibles Fluggerät DJI Matrice 5TD
Gewicht 66 kg, ohne Akkus in den Akkufächern und ohne Fluggerät
Abmessungen, geschlossen 639 × 640 × 836 mm (L × B × H)
Abmessungen, geöffnet 1750 × 640 × 550 mm (L × B × H)
Schutzart IP56
Betriebstemperatur −40 bis +50 °C
Maximale Betriebshöhe 5000 m über Meer
Maximal zulässige Windgeschwindigkeit bei der Landung 12 m/s
Stromversorgung 100–240 V AC, 50/60 Hz; maximale Eingangsleistung 2000 W
Akkuwechsel 25 Sekunden gemäss DJI-Produktbeschreibung[1]
Akkufächer 4 Fächer; maximal 3 gleichzeitig mit Akkus belegt
Laden Bis zu 2 Akkus parallel; etwa 27 Minuten von 15 auf 95 % bei 25 °C
Umgebungssensoren Wind, Niederschlag, Aussentemperatur sowie Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Dock
Überwachungskameras Innen und aussen jeweils 1920 × 1080 Pixel, 151° Sichtfeld
RTK und Funkanbindung Über die erforderliche DJI O4 Ground Station

Die Dock-Abmessungen berücksichtigen den Windmesser und die Montagefüsse.

DJI Matrice 5TD

EigenschaftHerstellerangabe
Gewicht 2600 g inklusive Akku, Propellern und microSD-Karte, ohne zusätzliche Nutzlast
Maximales Startgewicht 3050 g
Maximale Flugzeit 59 Minuten unter DJI-Testbedingungen[2]
Maximale horizontale Geschwindigkeit 21 m/s bei FlyTo-Aufgaben; in anderen Modi maximal 15 m/s
Schutzart und Betriebstemperatur IP55; −40 bis +50 °C
RGB-Kameras Weitwinkel, mittlere Telekamera und Telekamera; jeweils 50 MP
Äquivalente Brennweiten 23,5 mm / 70 mm / 252 mm
Wärmebildauflösung Nativ 1280 × 1024 Pixel; UHR-Modus 2560 × 2048 Pixel
Laserentfernungsmessung Bis 3000 m bei senkrechtem Auftreffen, 25 % Zielreflexion und 8000 m Sichtweite; Regen und Nebel können die Leistung beeinträchtigen
Hindernissensorik Visuelles System in sechs Richtungen, rotierendes LiDAR, mmWave-Radar und nach unten gerichteter 3D-Infrarotsensor
Maximale zusätzliche Nutzlast 450 g; Zubehörmontage über die Matrice 5TD Zubehörhalterung
Akku 12 138 mAh; 21,42 V; 260 Wh

Lieferumfang der DJI Dock 4 Combo

  • 1 × DJI Dock 4
  • 1 × DJI Matrice 5TD
  • 1 × DJI O4 Ground Station
  • 1 × DJI AP1 Fallschirm
  • 4 × DJI Matrice 5TD Akku

Weitere Zubehörteile wie Lautsprecher oder Scheinwerfer gehören nicht zu dieser Combo-Auflistung.

Wichtige Hinweise zur Einsatzplanung

Die Matrice 5TD muss vor der Nutzung über die DJI Enterprise App aktiviert werden. Funktionen wie Mobilfunkübertragung und mmWave-Radar sind abhängig von Land und Region verfügbar. Die mobile Fahrzeugmontage ist von DJI für das erste Halbjahr 2027 angekündigt; Starts und Landungen während der Fahrt werden nicht unterstützt. Für den Einsatz sind die geltenden lokalen Vorschriften und die erforderlichen Zertifizierungen zu beachten.

[1] Die 25 Sekunden beziehen sich auf die Zeit vom vollständigen Schliessen der Dock-Abdeckung bis zum abgeschlossenen Akkuwechsel. Die rund 45 Sekunden beziehen sich auf Landung, Wechsel und erneuten Start. Beide Angaben wurden unter kontrollierten Testbedingungen ermittelt. [2] Die maximale Flugzeit wurde ohne Wind und zusätzliche Nutzlast bei konstant 15 m/s in 20 m Höhe von 100 bis 0 % Akkustand gemessen. Tatsächliche Flugzeiten und Leistungswerte variieren mit Umgebung, Nutzung und Firmware.

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Erscheinungsdatum: 13.10.2026
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